Was bisher geschah…

Hallo Storchenfreunde,

seit einigen Tagen funktioniert unsere Webcam wieder. Nun können Sie die Störchen und ihre Aufzucht der Jungstörche hautnah miterleben. Die technischen Probleme kamen leider unverhofft mit dem Wechsel der Internetseite zu einem anderen Anbieter und konnten bisher auch nicht behoben werden. Aber wir haben eine Übergangslösung gefunden, die es ermöglicht, in der nun spannenden Zeit der Aufzucht bis zum ersten Flug der Jungstörche live dabei sein zu können.

Nur was ist bisher geschehen..?

So wie schon in den letzten Jahren kamen unsere westziehende Störche wieder zeitig, noch weit vor dem Frühjahr, bei uns an. So war die Störchin bereits am 30.01.2018  und er dann am 7.3.2018 gelandet. Seit dem klapperte es wieder fleißig hier über den Dächern von Thräna und das nicht nur auf Grund der nochmaligen bitteren Kälte mit steifen Ostwind im März. Hier mussten wir beobachten, dass die Störche doch arg über die Kälte wunderten und die meiste Zeit windgeschützt am Boden verbrachten. Erst Ende März mit den dann schlagartig warmen Temperaturen wurden auch die Frühlingsgefühle geweckt und sie begannen mit dem Eierlegen sowie der anschließenden Brut.

Am 29.4. war es dann soweit.. Es rührte sich was auf dem Horst. Die Störche standen mehrmals am Tag auf und stocherten im Gelege herum. Die ersten Jungstörche sind geschlüpft. Noch waren diese jedoch so winzig, dass sie von der Kamera nicht gesehen werden konnten. Erst einige Tage später haben wir die ersten schwarzen Schnäbel bei der Fütterung vernommen. Aber es war noch völlig unklar, wieviele überhaupt geschlüpft waren.  Hierfür mussten wir uns auch noch etwas gedulden.

Da es bei den Störchen üblich ist, dass mit der Brut der Eier ab dem zweiten Ei im Nest begonnen wird, findet auch der Schlupf nicht zeitlich an einem Tag statt. Vielmehr schlüpfen die Küken nacheinander bis zu 1 Woche versetzt, was auch dazu führt, dass es „Nachzügler“ gibt. Diese sind dann auch  deutlich kleiner als ihre bereits schon einige Tage älteren Geschwister und haben es dann meist auch schwerer sich bei der Fütterung durchsetzten zu können. Und so kommt es selten vor, dass alle geschlüpften Jungstörche die ersten Wochen überleben. Hier spielt auch das Wetter und das damit auch verbundenen Nahrungsangebot eine große Rolle.

Dennoch konnten wir bis zum 14.05. erfreulich beobachten, dass 5 schwarze Schnäbel fleißig beim Füttern bedient wurden.

Nun wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob die Störche es schaffen die 5 Jungstörche weiterhin gemeinsam aufzuziehen. Hierfür wünschen wir uns ein ausgewogenes Wetter, nicht zu nass damit sie ohne das Federkleid nicht frieren, und nicht zu trocken, damit es ein reichhaltiges Nahrungsangebot auf den Wiesen im Umland gibt.  Drücken Sie mit uns gemeinsam die Daumen.

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